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24.06.2008Demographischer Wandel wirkt sich auch auf den ländlichen Tourismus aus
Die unter dem Stichwort „demographischer Wandel“ zusammengefassten Veränderungen in der Gesellschaftsstruktur werden auch für den ländlichen Tourismus nicht ohne Folgen bleiben.
Bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit dem parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), Dr. Gerd Müller, hat die stellvertretende Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft für Urlaub auf dem Bauernhof und Landtourismus in Deutschland e.V., Irmgard Scheel, auf die unterschiedlichen Facetten dieser Entwicklung hingewiesen. So wird die Generation 50+, die so genannten „Best Ager“, künftig deutlich zunehmen. Davon profitieren zahlreiche Anbieter im ländlichen Tourismus, beispielsweise die Anbieter von Urlaub auf dem Winzerhof, aber auch Gesundheits- und Wellnesshöfe. Komplexer ist die Situation dagegen bei der traditionellen Hauptzielgruppe für den klassischen Urlaub auf dem Bauernhof: Familien mit Kindern. Eine bei dem Pressegespräch vorgestellte, vom BMELV in Auftrag gegebene Expertise des Europäischen Tourismus Institutes analysiert die Entwicklungen im Detail. So werden Mehr-Kind-Familien abnehmen, Ein-Kind-Familien, Alleinerziehende und Patchworkfamilien dagegen relativ an Bedeutung gewinnen. „Die Anbieter von Bauernhof- und Landurlaub sind daher gut beraten, diese gesellschaftlichen Entwicklungen genau zu verfolgen und zu analysieren. Konsequenzen für den eigenen Betrieb müssen zum jeweiligen Standort, zu den eigenen betrieblichen Vorraussetzungen und persönlichen Stärken der Gastgeber passen“, erklärte Scheel gegenüber der Presse.
Die im Auftrag des BMELV vom Europäischen Tourismus Institut erstellte Expertise „Urlaub auf dem Bauernhof / Lande“ steht hier zum Download bereit.






